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Lässig scheitern

... mit dem Erfolgsprogramm für
Lebenskünstler

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Wer scheitern kann, hat mehr vom Leben: Das verblüffende Erfolgsbuch Inspirierend, provokant, befreiend

Lebenskünstler können lässig scheitern
Wer nie scheitern will, hockt in der Anstrengungsfalle. Können Sie es sich nachsehen, wenn Sie beruflich, beziehungsmäßig und menschlich scheitern? Gekonnt scheitern ist hohe Lebenskunst. Nicht mehr erfolgsgeil am Wesentlichen vorbeirasseln, sondern auf Lebenserfüllung setzen. Ute Lauterbach zeigt in ihrem verblüffenden Erfolgsprogramm, wie jedem die Kunst ergiebigen Scheiterns mühelos gelingt.

 

Ute Lauterbach, Lässig scheitern
Das Erfolgsprogramm für Lebenskünstler
Kösel Verlag München, 2007
ISBN/EAN: 978-3-466-30759-3
ca. 104 Seiten, durchgehend illustriert
Flexcover
ca. 12,95 €

Rezensionen

 



Rezension von Dr. Marianne Krüll
Lässig scheitern. Das Erfolgsprogramm für Lebenskünstler

 


"Scheitern als Erfolg? So ein Quatsch", hätte meine Mutter gesagt. "Du darfst nicht scheitern, nicht mal Fehler machen, du musst perfekt sein!" - was dann einige Lebensjahrzehnte hindurch mein Bestreben war. Ich hab zwar irgendwann gemerkt, dass da was nicht stimmen kann, dass Perfektion, wenn überhaupt, dann nicht von mir zu erreichen ist, dass Fehler tatsächlich auch eine Chance zum Lernen sind. -Aber Scheitern als Erfolgsprogramm?? Das geht nun doch entschieden zu weit!


Nein, das geht keineswegs zu weit! Davon hat mich Ute Lauterbach mit ihrem von Witz und Scharfsinn sprühenden Büchlein wieder einmal überzeugt. Denn haben wir nicht alle die Erfahrung gemacht, dass sich manchmal das Scheitern eines Projekts oder das Nicht-Erreichen eines Ziels wie eine Entlastung oder gar eine Erlösung anfühlte? Wissen wir nicht alle, dass ... zermürbender Leistungsdruck ganz viel mit Angst vor dem Versagen zu tun hat?
Ute Lauterbach empfiehlt uns deshalb, grundsätzlich "fehlerfroh ans Werk" zu gehen, also ein Ziel oder ein Vorhaben mit dem gelassenen Wissen anzugehen, dass, auch wenn alles misslingt, die Welt nicht untergeht. Wer von vornherein das Scheitern als Möglichkeit einbezieht, ist lockerer, flexibler und dadurch wirklich eher in der Lage, etwa auch auf Umwegen Erfolg zu haben. Denn: "Wer nie scheitern will, hockt in der Anstrengungsfalle" oder "Ganz oben auf dem Scheiter-Haufen werden die wirklichen Erfolge gefeiert" sind Sprüche, die man sich an den Spiegel stecken kann.


Wie in ihren anderen Büchern hat Ute Lauterbach auch hier wieder eine Rahmenhandlung mit zwei witzigen Figuren erfunden: Werner und Franz Josef, die einen "Club für lässiges Scheitern" gegründet haben. Anhand von zehn Regeln für die Aufnahme in den Club können wir Leserinnen und Leser wie mit einem Fragebogen selbst überprüfen, wie weit wir bereit sind, die Vorteile des Scheiterns zu sehen, zu akzeptieren und in unserem Leben anzuwenden.
Hier allerdings eine Warnung an die Leserin / den Leser: Ute Lauterbachs "Ratschläge für ergiebiges, lässiges Scheitern" sind oft ziemlich doppelbödig, so dass man auch mal stolpern kann. Doch gerade darauf kommt es ja an: Ohne zu stolpern - was ja auch eine Form des Scheiterns ist - können wir gar nicht merken, wie verrückt und verrückt-machend unsere eigenen Vorstellungen von Perfektion, Leistung, Erfolg usw. eigentlich sind.
Deshalb also meine Empfehlung: Hinein in die scheinbar verdrehten Verrücktheiten, zu denen uns Ute Lauterbach hier an- oder verleiten möchte. Denn sie sind wirklich eine Chance, unser leistungsorientiertes Denken und Handeln als Verrücktheit zu erkennen und es zu ver-rücken hin zu einer Lebensauffassung, "dass aus uns nichts werden muss, weil alles schon in uns ist".


Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich von Werner und Franz-Josef in ihren Club für lässiges Scheitern aufgenommen werden würde, denn so ganz "scheiter-bereit" bin ich wohl doch noch nicht. Aber auch da nimmt mich Ute an die Hand mit den hinreißenden "Ankersätzen für lässiges Scheitern" am Schluss ihres Buches. Einer davon: "Sich ganz und gar ernst zu nehmen heißt, sich auf eine gute Art nicht mehr ernst zu nehmen." So sei es!!




Rezension von Doris Litz
Lässig scheitern - die Kunst, sich das Leben leicht zu machen

 


Lässig scheitern lernen und im Handumdrehen vom ausgebrannten Karrieretyp zum leichtherzigen Lebenskünstler werden? Stimmt, genau darum geht's in diesem Buch. Doch wer Ute Lauterbach kennt, der weiß, dass er keinen von diesen "Das-Leben-ist-toll"-Ratgebern in der Hand hält, deren oberflächliche Analysen und pseudo-philosophische Weisheiten zwar meist ganz amüsant zu lesen sind, uns im Alltag jedoch ziemlich schnell im Stich lassen. Ute Lauterbach vermittelt mit ihrem neuen Werk einmal mehr ihre Weltsicht - oder besser: sie entwickelt konsequent weiter, was sie im "Gedankenkarussell" und im "Glückspiloten" begonnen hat. Und das ist nur auf den ersten Blick leichte Kost.


Denn auch wenn die Geschichte durchaus witzig daher kommt - diesmal lässt die Lauterbach ihre Thesen von den ziemlich schrägen Typen Werner, Franz-Josef, Gustav und Shadow vortragen -, schleicht sich ganz nebenbei und auf leisen Sohlen der Tiefsinn ein. Das, was die Waldbewohnerin, Philosophin, Buchautorin, Unsinnsexpertin und Schicksalsforscherin, die nebenbei auch noch ein Institut leitet, unter Scheitern versteht, hat nämlich nicht das Geringste mit Fatalismus oder Resignation zu tun. Das, meint Ute Lauterbach, sollte man eben nicht ins Scheitern hinein interpretieren.
Im Scheitern verbergen sich nach Lauterbachscher Lesart immer Chancen -zeigt es einem doch recht nachdrücklich auf, wo man sich ganz gewiss noch nicht auf dem richtigen Weg befindet. Denn sonst wäre man ja nicht gescheitert, oder? Wer aus dem Scheitern lernen will, muss also dessen Botschaft verstehen. Aber auch ein zweiter Gedankengang besticht durch seine Klarheit: Wer um jeden Preis Erfolg haben will und sich vor dem Scheitern fürchtet, geht verbissen ans Werk - und zieht den Misserfolg damit regelrecht an. Ihm wiederum folgen Selbstzweifel, Frust und Minderwertigkeitsgefühle auf dem Fuß. So startet ein Kreislauf, der zwangsläufig zur destruktiven, weil meist wenig erhellenden Form des Scheiterns führt.


Also: Raus aus der Leistungsmühle, die uns zu Erfolgen peitscht, die uns tief im Herzen nicht mal wichtig sind - und die deshalb selbst bei Erreichen nicht glücklich machen. Das gilt vor allem dann, wenn die angestrebten Ziele nicht mal unsere eigenen sind. Falls Sie glauben, dass Sie völlig selbst bestimmt leben, überprüfen Sie das lieber erst mal anhand der Listen, in diesem Buch. Diese scheinbar harmlosen Fragen sind eine Offenbarung für jeden, der sich selbst auf die Schliche kommen will. Denn das ist das einzig wirkliche Wagnis, das jeder eingehen muss, der Ute Lauterbach folgen möchte: Er muss genau hinschauen, wer er eigentlich wirklich ist.


Und wenn das nicht auf Anhieb klappt - macht nichts. Schließlich haben wir von Ute Lauterbach gelernt: Es darf auch schief gehen! Und für die meisten von uns ist es ja auch ganz schön schwer, sich das Leben leicht zu machen.
Ute Lauterbach ist Autorin und Philosophin. 1988 stieg Studierätin für Philosophie und Englisch in den philosophisch-therapeutischen Bereich um. Sie gründete das "Institut für psycho-energetische Integration" im Westerwald. Ihre Bücher, Vorträge und Seminare zur Schicksalsforschung und Glückssteigerung verführen zum Sinn im Unsinn. Blitzgescheit, lustig und konkret.
Diese Rezension von der Journalistin Doris Litz kann unter Nennung ihres Namens kostenlos verwendet werden.

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